Was ist eigentlich Lebkuchengewürz?
Unter einem Lebkuchengewürz versteht man eine spezielle Backmischung, die zum Backen für Lebkuchen und Plätzchen benutzt wird. Das Lebkuchengewürz beinhaltet dabei z.B. folgende Gewürze: aus 35 g Zimt, 9 g Nelken, 2 g Piment, 2 g Koriander, 2 g Ingwer, 1 g Kardamom und 1 g Muskatnuss. Manchmal ist zusätzlich oder anstelle der Muskatnuss auch 1 g Macis enthalten.
Ganz spezielle Lebkuchengewürz-Mischungen enthalten diese Gewürze:
Bourbon - Vanille aus Mexiko, Kardamom aus Sri Lanka, Piment aus Jamaika, Gewürznelke aus Sansibar, Macisblüte aus Neu Guinea. Wie man sieht - sehr verschiedene Inkredenzien aus vielen unterschiedlichen Ländern und Gegenden.
Sollten Sie einmal kein Lebkuchengewürz im Hause habe, läßt sich dieses einfach selbst mischen. Jedoch sollten Sie nicht auf die Idee kommen, das übrige Lebkuchengewürz für das kommende Jahr einzulagern: die Gewürzmischung kommt immer nur frisch richtig zur Geltung und verliert mit der Zeit einen Großteil ihrer Wirkung.
Wo bekommt man nun Lebkuchengewürz her?
Ein verbeitetes Lebkuchengewürz ist z.B. Galanga, eine Gewürzmischung, die man eher in der asiatischen Küche findet. Dennoch - aufgrund seines Geschmacks wird Galanga auch als Lebkuchengewürz verwendet:
Der Geschmack dieses hellen Gewürzpulvers ist weniger scharf als Ingwer, leicht bitter und erinnert ein wenig an Zimt. Galanga wird auch als "milder Ingwer" bezeichnet und gehandelt und kann Ingwer ersetzen.
In Europa kennt man Galanga vor allem als Lebkuchengewürz.
Das Pulver in diesem praktischen Streuer macht die Dosierung zu einer einfachen Angelegenheit.
Weiterführende Informationen zum Schuhbeck Lebkuchengewuerz
